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postheadericon Autor Manfred Pielmeier

Warum ich Autor wurde


Nach dem Zweiten Weltkrieg begann ich zu schreiben. Zunächst wollte ich mich von meinen schrecklichen Erlebnissen als Flakhelfer befreien. Dabei stellte ich fest, dass Schreiben für mich etwas Erlösendes war. Da beschloss ich bereits, Schriftsteller zu werden, wusste aber nicht, wie ich das verwirklichen könnte. Einem Jungen aus einem oberpfälzischen Dorf bei Amberg standen weder Tür noch Tor offen, umso weniger als meine Eltern  in dieser Hinsicht keinerlei Beziehungen hatten. Blieb die Hoffnung auf den Zufall. Der war auf meiner Seite.
Wenn aller guter Dinge drei sind, dann waren es drei Personen, die mir zum Schriftsteller verhalfen:
Da war der Schriftsteller Gert Lynch, der ausschließlich von der Kurzgeschichte lebte, die er in den verschiedensten Tageszeitungen und Illustrierten veröffentlichte. Ihn lernte ich in Herrsching, wo ich während meines Studiums lebte, kennen. Als ich ihm sagte, dass ich auch schreibe, aber alles eben nur für die Schublade, forderte er mich auf, ihm meine Arbeiten zu zeigen. "Du musst veröffentlichen, mich haben deine Erzählungen sehr berührt." Er vermittelte mir einige Adressen, mit dem Erfolg, dass ich kurze Zeit später meine erste veröffentlichte Erzählung in einer Tageszeitung lesen konnte. Seither habe ich eine große Zahl an Erzählungen, Kurzgeschichten auch in Buchform veröffentlicht. Gert und ich waren bis zu seinem Tod Freunde.
Journalisten zählen zu den Schriftstellern. Dass ich als freier Journalist Jahrzehnte lang für die Süddeutsche Zeitung im Rahmen der Starnberger Ausgabe arbeiten konnte, verdanke ich dem ehemaligen Vorsitzenden des BLLV. Er war als freier Mitarbeiter bei der Starnberger SZ tätig. Als er einmal einen vierwöchentlichen  Urlaub plante, bat er mich für ihn zu arbeiten. Die SZ war damit einverstanden. Meine erste Schilderung der Zustände im Andechser Bräustüberl verschaffe mir die Stelle als freier Mitarbeiter, die ich über 35 Jahre wahrnahm. 
Die für mich als Schriftsteller entscheidende Bekanntschaft wurde die Begegnung mit dem Kleinverleger Radu Barbulescu in der Monacencia. Dort waren meine literarischen Arbeiten registriert. Er kannte sie und fragte mich, ob er sie veröffentlichen dürfte. Natürlich war ich hocherfreut. Er hat die meisten meiner Arbeiten in Buchform herausgebracht. Inzwischen sind wir Freunde geworden. Was uns besonders verbindet ist unser Kampf um literarischen Erfolg, trotz der Tatsache, dass wir keine Verbindung zur Geld gebenden und Beziehungen vermittelnden Lobby haben. Unsere Erfolge sind erkämpft. Das ermutigt uns weiterzumachen.

 
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